Sonntag, 20. Januar 2019

Unser erstes "Heimspiel" der Rückrunde

Erst Familiengottesdienst mit Taufe:



Dann Kirchencafé mit heißen Suppen gegen die Eiseskälte:





Team-Verstärkung aus der Nordkurve:


Neues Jahr, neuer Sockenbaum:


Dann noch ein Sieg in derArena! Bester Mann waren eindeutig die Fans! Kommentar hinter uns: "Die gleiche Scheiße wie letztes Jahr!"



Wir hatten jedenfalls Spaß! Inzwischen sind wir auch wieder aufgetaut!




Freitag, 18. Januar 2019

Start in die Rückrunde

Heute Abend geht es wieder los

Die Hoffenheimer (Platz 7) könnten heute Abend doch vor heimischen Fans den Bayern (Platz 2) drei Punkte abnehmen.

Wir Schalker sollten ebenfalls -im letzten Spiel des 18. Spieltages am Sonntag um 18 Uhr- die Wolfsburger ohne Punkte nach Hause schicken. 

Wir haben Offene Kirche am Sonntag nach dem Familiengottesdienst ab ca. 12 Uhr. Auch zum Gottesdienst um 11 Uhr herzliche Einladung! Um 12 Uhr eröffnet das Team Offene Kirche dann das Kirchencafé. Wegen der angekündigten Kälte servieren wir dieses Mal heiße Suppen! Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!



Auf keinen Fall vor diese Bälle treten! Verletzungsgefahr! Gesehen auf dem Platz vor St. Andreas in Köln (im Schatten des Doms)!

Donnerstag, 17. Januar 2019

Gelsenkirchen jetzt auch Film-Kulisse

Weil #401 GE so "schön schäbbich is", taugt es sogar für erfolgreiche Filme. Im Ahlmannshof in Bismarck wurden etliche Außen-Aufnahmen für den wunderbaren Film "Der Junge muss an die frische Luft" gedreht.

Ich hatte im Dezember das Glück, im stilvollen Essener Lichtburg-Filmpalast die Premiere des Films besuchen zu dürfen. Da war dann tatsächlich der rote Teppich ausgerollt und alle Darsteller und natürlich Hape Kerkeling waren anwesend. Ganz zum Geschmack der 70er Jahre passend gab es für alle Premierengäste ein Fläschchen Eierlikör (immerhin 0,1 l; meins ist noch ungeöffent, weil ich die Fahrerin war!).




Diese Häuserzeile im Ahlmannshof sieht heute noch so aus wie das Zuhause der Familie Kerkeling in den 70er Jahren in Reckling-hausen.


Die meisten Wohnungen scheinen unbewohnt zu sein! Hier hat sich seit mindestens 50 Jahren nichts verändert. Die Fassaden sind noch schwarz von Kohlenstaub.


Und direkt gegenüber: vor diesen Gebäuden der ehemaligen Eisen und Metall AG wird im Film auf der Straße Fußball gespielt. Die Wurzeln von Eisen und Metall liegen in einem 1876 vom Kaufmann Moses Stern gegründeten Rohproduktengeschäft. Später betrieb er an dieser Stelle einen Schrottgroßhandel. Kurz vor dem zweiten Weltkrieg übernahmen die Hoesch AG, die Mannesmannröhren-Werke und Rheinmetall zu je einem Drittel die Aktien und nannten den Betrieb (mit zeitweise bis zu 1.000 Mitarbeitern) in Eisen und Metall AG um. (Ob man sich da die Notlage des jüdischen Kaufmanns zu Nutze machte, konnte ich nicht herausfinden). Die Firma war ein Pionier u.a. im Kunststoffrecycling. Das linke Gebäude wurde 1928 gebaut. Das 9-stöckige Verwaltungsgebäude rechts wurde 1956 gebaut (ursprünglich nur 7 Geschosse).


So sieht die Häuserzeile von der anderen Straßenseite aus. Der Film ist ein berührendes Porträt einer Familie im Ruhrpott der 70er Jahre! Zum Weinen und zum Lachen! Muß man gesehen haben!





Montag, 14. Januar 2019

Blauweißer Tabernakel

Fundstück aus St. Laurentius Bergisch-Gladbach



Von weitem hätte es auch das Schalke-Logo sein können!

Samstag, 12. Januar 2019

Unsere "Heimspiele" bis Anfang April 2019

Jetzt können wir planen

Die nächsten Heimspiele von Schalke 04, die ja auch unsere Heimspiele sind, werden sein:

- Sonntag, 20.01.2019, 18:00 Uhr        Schalke 04 gegen Wolfsburg
- Samstag, 02.02.2019, 18:30 Uhr        Schalke 04 gegen Gladbach
- Samstag, 16.02.2019, 15:30 Uhr        Schalke 04 gegen Freiburg
- Samstag, 02.03.2019, 15:30 Uhr        Schalke 04 gegen Fortuna Düsseldorf
- Samstag, 16.03.2019, 15:30 Uhr        Schalke 04 gegen Leipzig
- Samstag, 06.04.2019, 15:30 Uhr        Schalke gegen Eintracht Frankfurt

An diesen Tagen werden wir Offene Kirche haben!


Also packen wir es an!

Sonntag, 6. Januar 2019

Weihnachtskonzert Knappenchor Consolidation

Traditionelles Weihnachtskonzert des Knappenchores


Am ersten Sonntag im neuen Jahr (dieses Mal also am Dreikönigstag) lud der Knappenchor Consolidation zu seinem traditionellen Weihnachtskonzert in unsere Pfarrkirche St. Joseph ein.


Moderator Gisbert Baltes (Journalist und Buchautor; bekannt aus dem WDR) führte durchs Programm. Er erinnerte uns daran:  
Bergmänner haben dieses Land zum Laufen gebracht, Bergmänner haben die Industrialisierung befeuert, sie haben das Wirtschaftswunder ermöglicht – Kohle hat dieses Land gebaut, und Bergmänner haben sie ans Licht geholt.

Auch Pfarrer Mattauch beschwor in seiner Ansprache unter dem Motto "Zukunft braucht Herkunft" die Bergmannstugenden Mut, Tatkraft und Solidarität. Wenn diese Werte auch nach dem Ende des Steinkohlebergbaus im Pott zuhause bleiben, dann muss uns Revierkindern nicht bange vor der Zukunft sein. Er warnte aber auch vor einer nachträglichen Romantisierung des Bergbaus und erinnerte an die knochenharte Maloche, an die vielen Opfer unter- und übertage, an die ungezählten Silikose-Erkrankten.


Stimmgewaltig und vielstimmig sangen die Knappen in ihren feinen schwarzen Ausgehuniformen alte und neue Weihnachtslieder und schlossen mit dem Steigerlied!


Altarschmuck heute:
Grubenlampe, Werkzeug und ein Stück Kohle 

Danke Kumpel!

Feueralarm im Bergbau-Museum

Aufregender Nachmittag in Bochum

Bei unserem heutigen Besuch im Bergbau-Museum in Bochum hatten wir nach der Förderkorb-Fahrt gerade "1200 Meter Tiefe" erreicht, als es eine Lautsprecher-Durchsage gab, dass bitte alle Besucher das Gebäude unverzüglich verlassen sollten. Erst haben wir (sowie etliche andere Besucher) das für eine neue Spielszene mit echtem Katastrophen-Flair gehalten.




Nachdem der durchdringende Warnton dann aber bestehen blieb, die Durchsage auch in Englisch gemacht wurde und Museumsmitarbeiter uns zum Verlassen des Gebäudes aufforderten, war uns klar, dass es kein Spaß war!

Also ging es per Wendeltreppe die "1200 Meter" wieder hinauf. Denn Fahrstühle dürfen im Brandfall ja nicht benutzt werden. Die Mitarbeiter an der Information wussten auch nur, dass es einen automatischen Feueralarm gegeben hatte. Kurz darauf traf dann die Feuerwehr mit vier Fahrzeugen ein und die Feuerwehrleute gingen "im Schacht" auf Spurensuche.






Wir Besucher vertrieben uns inzwischen die Zeit im Museumsshop. Dabei habe ich zwei verschiedene Bögen mit schönen St. Barbara-Aufklebern gekauft. Vielleicht mal eine Idee für uns mit unserem Barbara-Fenster!




Nach ca. 30 Minuten zog die Feuerwehr dann wieder ab, ohne dass sie eine Ursache für den Alarm gefunden hätte.

Wir durften also "zur zweiten Schicht einfahren".

Doch schon nach wenigen Minuten gab es erneut Alarm. Also "same Procedure"! Wieder die Wendeltreppe rauf, Warten auf die Feuerwehr.




Ob es einen dritten Alarm gab, haben wir dann nicht mehr erlebt, weil wir (mit dem Versprechen auf einen kostenlosen Besuch in den nächsten Wochen) das Bergwerk-Abenteuer vorerst abgebrochen haben und lieber einen Abstecher ins "Kugelpudel" gemacht haben und lecker Eis und Waffeln gegessen haben.