Donnerstag, 23. Mai 2019

Entlang der Emscher - eine Flußreise

Vortrag mit Bildern, Musik und literarischen Texten





Gestern Abend stellte Hubert Kurowski die Emscher von der Quelle im "Haarstrang-Gebirge" bei Holzwickede bis zur Mündung in den Rhein vor. Um 19 Uhr hielt er auf Einladung des Heimatbundes Gelsenkirchen in der "Flora" einen spannenden Vortrag mit vielen Bildern. Besonders die Bilder über das Leben an der Emscher vor ihrer Regulierung zeigten die Emscher als windungsreichen, natürlichen Fluß, der durch die sicherlich notwendige Regulierung zur stinkenden Köttelbecke wurde. In ihrer"Zwangsjacke aus Beton wurde sie zur größten Kloake des Ruhrgebiets". Immer wieder trug Isabel Kurowski literarische Texte aus den vergangenen Jahrhunderten vor, die die Emscher als idyllischen Fluß aufzeigten, aber auch Texte, in denen die unbeschreibliche stinkende Brühe mit dem Beginn der Industrialisierung sehr drastisch beschrieben wurde. 

Norbert Labatzki lieferte mit seinen musikalischen Beiträgen ebenalls Emscher-Eindrücke:

"denn wir sind vom schönen Emscherstrand
wo meine Wiege stand
wo da liegt der dicke schwarze Dreck
da sind wir weg"


Wir dürfen gespannt sein auf das Ende des Generationenprojektes Emscher-Umbau, wenn wir die Emscher wieder als Natur-Oase und Freizeitressource erleben können.

Mit dem gemeinsam gesungenen Steigerlied ging ein kurzweiliger Abend zu Ende.

Saison abhaken

Letzter Spieltag der verkorksten Saison 2018/2019


Gerade zum letzten Spieltag kommen die Fans auch mal ungewöhnlich in die Arena!

Schalker und Stuttgarter kamen als Freunde gemeinsam in die Offene Kirche.


 Um 12:04 Uhr dann der Abpfiff-Gottesdienst in der Matthäus-Kirche in GE-Erle!
Musikalisch wieder hervorragend gestaltet von "Lights of hope" unter der Leitung von Wolfgang Ballhausen!


Gut besuchter Abpfiff-Gottesdienst.
Auch ca. 20 befreundete Stuttgarter waren gekommen!

Blaue Powder-Kanonen vor Görsmeier!


Im "Biotop" neben der Kirche blühen inzwischen Iris!


Noch ein ungewöhnliches Fahrzeug vor St. Joseph gesichtet! 

Montag, 22. April 2019

Ostersamstag mal anders

Frühling zu Ostern

Wir konnten am Samstag unsere "Ruhepausen" in der Sonne vor der Kirche verbringen. Dort war es deutlich wärmer als in der immer noch sehr kalten Kirche. Aber trotz des für alle Besucher und uns  nicht idealen späten Samstagsspiels (20:30 Uhr) konnten wir doch wieder ca. 100 Besucher begrüßen.


Aufwärmen!


Vor Görsmeier!
Die Fans hier noch voller Hoffnung!

Zum Ende der Osternachtsmesse gegen 23 Uhr bat Pfarrer Mattauch dann die Schalker Gemeinde, sich die Osterfreude nicht durch das schon wieder verlorene Spiel verderben zu lassen. Der S04 hat nur Glück, dass die Mannschaften unter uns auch immer nur verlieren! Das ist aber keine Lösung auf Dauer!


 

Sonntag, 7. April 2019

Schalke international

Gestern wohl der Offene-Kirche-Tag mit den meisten weit gereisten Besuchern!


Diese vielen Besucher kamen noch aus der Umgebung: Wattenscheid und Horstmar (wo liegt eigentlich Horstmar?)
Dann begrüßten wir aber auch Niederländer, Südtiroler, Österreicher, Schweizer, eine Kolumbianerin ...


Und hier finden wir als Herkunftsländer Brasilien, Ghana, Honduras, USA, Island, Italien.
Ein Hauch der großen weiten Welt wehte durch Schalke!


Vom Spiel gegen Frankfurt schweigen wir besser. Ein Unentschieden wäre natürlich super gewesen; aber der Elfmeter in allerletzter Sekunde nahm uns auch noch den einen Punkt. 


Freitag, 5. April 2019

"Ein Tor um Himmels Willen"

Exkursion "Ein Tor um Himmels Willen" - Ein Abend zum Verhältnis von Religion und Fußball in der Arena Auf Schalke


Gestern Abend habe ich an der Führung mit dem Arena-Pfarrer Ernst Martin Barth teilgenommen. Veranstaltet wurde der Ausflug vom Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V. in Dortmund. Zusammen mit Schalkern, Dortmundern und "Diversen" stromerten wir gute zwei Stunden durch das Arena-Areal und gewannen überraschende Einblicke.



Treffpunkt "Wir leben dich"


Publikumsliebling Raul!
Ein Mann mit toller Ausstrahlung und einer Reife und Arbeitsmoral, von der die Mannschaft heute viel lernen könnte (wenn sie wollte)


Die Arena mal so gut wie menschenleer 


Die Helden der 30er und 40er Jahre 


Der Tunnel 


Abschluss in der Arena-Kapelle, einem spirituellen Ort mitten im Trubel, wo man sich mit sich selbst und Gott auseinandersetzen kann 

Vor der Hacke ist es duster

Wusstet Ihr, dass die 29 Knöpfe der Bergmannsuniform eine Bedeutung haben?

Die 29 Knöpfe der Uniformjacke (des "Kittels") stehen für das Lebensalter der Heiligen Barbara. Die Legende erzählt, dass Barbara im Alter von 29 Jahren von ihrem Vater enthauptet wurde, nachdem sie zum christlichen Glauben gefunden hatte. An der mittleren Knopfleiste des Kittels wurden die obersten 3 Knöpfe nicht geschlossen; ein Hinweis auf die Dreifaltigkeit.

Die 9 Zacken des Pelerinen-Kragens der Uniform symolisieren die 9 Jahre, die Barbara gefangen gehalten wurde, denn vor ihrer Ermordung wurde sie von ihrem Vater in einen Turm gesperrt. Deshalb wird sie sehr oft mit einem Turm im Arm oder zu Füßen dargestellt, so wie bei uns in St. Joseph Schalke:


Das Barbara-Fenster bei uns in St. Joseph!
Der Turm rechts unten, in dem die Heilige 9 Jahre ihres Lebens eingesperrt war, sieht im oberen Teil so aus wie der Förderturm der Zeche Consolidation an der Magdeburger Straße!

Mittwoch, 3. April 2019

Königsblau muss noch mehr tun

0 : 1 für die Bremer

Also weiter Daumen drücken und anfeuern!  


Die Bremer Fans auf dem Weg in die Arena!