Sonntag, 17. März 2019

Erstes Heimspiel nach Tedesco

Gestern empfingen die Schalker den RB Leipzig. Das war des erste Spiel unter den Interimstrainern Huub Stevens und Mike Büskens. Leider verloren die Schalker auch dieses Spiel und verloren auch noch den 14. Tabellenplatz. Man darf nach einem Tag Training unter dem neuen Trainergespann noch keine Wunder erwarten. Mal sehen, was während der Länderspiel-Pause noch aus den Spielern an Fähigkeiten und Motivation herauszukitzeln ist.


Wir hatten (bei kühlem, feuchten und windigen Wetter) wieder einen abwechslungsreichen Offene-Kirche-Samstag. Unser Besucher mit dem aufregendsten Haarschnitt war dieser Junge aus Dresden, der gestern seinen Auftritt als Einlaufkind hatte:



Donnerstag, 21. Februar 2019

Pilger aus dem Bistum Paderborn

Ein kühler, aber wunderbar windstiller und sonniger Samstag lud uns in der vergangenen Woche sogar für einige Zeit zum Draußensitzen ein. 

Wir hatten einen Tag nach der Trauerfeier für Rudi Assauer in der St. Urbanus-Kirche in Buer auch bei uns St. Joseph Schalke einen Gedenkplatz eingerichtet:



Auf den Stufen vor dem Altar wird an einen weiteren Abschied erinnert: das Ende des Steinkohlenbergbaus in Deutschland. Kohle hat unseren Stadtteil, unsere Stadt und ihre Menschen geprägt:






Diese Pilger aus dem Bistum Paderborn (mit einem Gast aus Brasilien) singen sich schon einmal ein, denn sie werden vor der Arena mal wieder in der Video-Box singen und hoffen, damit auf den Videowürfel im Stadion zu kommen. Ich habe sie selbst schon auf dem Würfel gesehen mit  "Lobet und preiset ihr Völker den Herrn". Tolle Aktion!


Bei Görsmeier hängt zumindest schon mal eine Karte im Schaukasten, obwohl noch immer geschlossen ist.


Der Grilloplatz ist kurz vor der Fertigstellung! Leider hat er etliche Stolperstellen (niedrige Hindernisse, Stufen mit unterschiedlichen Höhen). Solche unfallträchtigen Höhenunterschiede sind m Moment überall im Stadtbild zu finden. Die Notfall-Ambulanzen der Krankenhäuser werden leider wieder Arbeit bekommen.




Donnerstag, 7. Februar 2019

Rudi Assauer

Gestern ist Rudi Assauer verstorben. Eine Legende! Das am gestrigen Abend in "seiner Arena" stattfindende Achtelfinale im DFB-Pokal konnten die Schalker 4:1 gewinnen. Rudi hätte seine Freude gehabt! Vielleicht hat er von oben die Schalker sogar "beflügelt".


Pflasterstein vor der Glückaufkampfbahn: Rudi mit Zigarre 
Ich habe Rudi Assauer einmal live bei einer Talkshow erlebt. Bei dieser Gelegenheit erzählte er die "Geschichte von den Fußballschuhen". Als ganz junger Mann mußte er (mußten alle jungen Spieler) in Dortmund -quasi als Qualifikation für die erste Mannschaft- neue Fußball-Schuhe für die altgedienten Spieler im Training einlaufen (und zwar jeweils Schuhe, die eine Nummer zu klein waren). Wenn die Schuhe dann innen richtig matschig blutig waren, dann gingen sie zurück an die älteren Spieler. Diese Geschichte erzähle ich immer gern an unserem Aloisius-Fenster, wenn wir auf dessen Fußballschuhe zu sprechen kommen.


Samstag, 2. Februar 2019

Stiftung "Schalker Markt"

Magischer Ort

Die Stiftung "Schalker Markt" hat ein neues Projekt voran-getrieben: die abendliche Illumination der Glückaufkampbahn. Das blaue Licht verzaubert den historischen Ort und ist auch von der A42 zu sehen. So setzt die Stiftung ein weiteres Zeichen für die Rückbesinnung auf die Wurzeln des ruhmreichen FC Schalke 04. Mehr davon!


Sonntag, 20. Januar 2019

Unser erstes "Heimspiel" der Rückrunde

Erst Familiengottesdienst mit Taufe:



Dann Kirchencafé mit heißen Suppen gegen die Eiseskälte:





Team-Verstärkung aus der Nordkurve:


Neues Jahr, neuer Sockenbaum:


Dann noch ein Sieg in derArena! Bester Mann waren eindeutig die Fans! Kommentar hinter uns: "Die gleiche Scheiße wie letztes Jahr!"



Wir hatten jedenfalls Spaß! Inzwischen sind wir auch wieder aufgetaut!




Freitag, 18. Januar 2019

Start in die Rückrunde

Heute Abend geht es wieder los

Die Hoffenheimer (Platz 7) könnten heute Abend doch vor heimischen Fans den Bayern (Platz 2) drei Punkte abnehmen.

Wir Schalker sollten ebenfalls -im letzten Spiel des 18. Spieltages am Sonntag um 18 Uhr- die Wolfsburger ohne Punkte nach Hause schicken. 

Wir haben Offene Kirche am Sonntag nach dem Familiengottesdienst ab ca. 12 Uhr. Auch zum Gottesdienst um 11 Uhr herzliche Einladung! Um 12 Uhr eröffnet das Team Offene Kirche dann das Kirchencafé. Wegen der angekündigten Kälte servieren wir dieses Mal heiße Suppen! Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!



Auf keinen Fall vor diese Bälle treten! Verletzungsgefahr! Gesehen auf dem Platz vor St. Andreas in Köln (im Schatten des Doms)!

Donnerstag, 17. Januar 2019

Gelsenkirchen jetzt auch Film-Kulisse

Weil #401 GE so "schön schäbbich is", taugt es sogar für erfolgreiche Filme. Im Ahlmannshof in Bismarck wurden etliche Außen-Aufnahmen für den wunderbaren Film "Der Junge muss an die frische Luft" gedreht.

Ich hatte im Dezember das Glück, im stilvollen Essener Lichtburg-Filmpalast die Premiere des Films besuchen zu dürfen. Da war dann tatsächlich der rote Teppich ausgerollt und alle Darsteller und natürlich Hape Kerkeling waren anwesend. Ganz zum Geschmack der 70er Jahre passend gab es für alle Premierengäste ein Fläschchen Eierlikör (immerhin 0,1 l; meins ist noch ungeöffent, weil ich die Fahrerin war!).




Diese Häuserzeile im Ahlmannshof sieht heute noch so aus wie das Zuhause der Familie Kerkeling in den 70er Jahren in Reckling-hausen.


Die meisten Wohnungen scheinen unbewohnt zu sein! Hier hat sich seit mindestens 50 Jahren nichts verändert. Die Fassaden sind noch schwarz von Kohlenstaub.


Und direkt gegenüber: vor diesen Gebäuden der ehemaligen Eisen und Metall AG wird im Film auf der Straße Fußball gespielt. Die Wurzeln von Eisen und Metall liegen in einem 1876 vom Kaufmann Moses Stern gegründeten Rohproduktengeschäft. Später betrieb er an dieser Stelle einen Schrottgroßhandel. Kurz vor dem zweiten Weltkrieg übernahmen die Hoesch AG, die Mannesmannröhren-Werke und Rheinmetall zu je einem Drittel die Aktien und nannten den Betrieb (mit zeitweise bis zu 1.000 Mitarbeitern) in Eisen und Metall AG um. (Ob man sich da die Notlage des jüdischen Kaufmanns zu Nutze machte, konnte ich nicht herausfinden). Die Firma war ein Pionier u.a. im Kunststoffrecycling. Das linke Gebäude wurde 1928 gebaut. Das 9-stöckige Verwaltungsgebäude rechts wurde 1956 gebaut (ursprünglich nur 7 Geschosse).


So sieht die Häuserzeile von der anderen Straßenseite aus. Der Film ist ein berührendes Porträt einer Familie im Ruhrpott der 70er Jahre! Zum Weinen und zum Lachen! Muß man gesehen haben!