Sonntag, 6. Mai 2018

Weltrekordversuch

Rudi Assauer
Mensch. Macher. Legende.


Am Freitagabend fand in der Arena, "in Rudis Wohnzimmer", die Uraufführung des Films "Rudi Assauer- Mensch. Macher. Legende." statt. Dabei sollte ein Weltrekord von den Philippinen übertroffen werden, nämlich eine Filmpremiere mit mehr als 45.000 Besuchern. Zwar kamen dann nur 21.000 Menschen in die Arena, aber die sahen einen bewegenden Film zur Person von Rudi Assauer. Der Reinerlös des Abends ist für die Rudi-Passauer-Initiative bestimmt, die Projekte für Menschen mit Demenz unterstützt. 





 Anstehen vor der Arena


Auf vier riesigen Bildschirmen konnte man von den beiden Kurven und Geraden aus gut sehen. Irgendwo in der Arena war auch Rudi Assauer anwesend, der aber inzwischen so krank ist, dass man ihn nicht "vorgeführt" hat. 



Auch das Steigerlied gehörte zum Programm: Der RAG-Chor, live vor Ort, stimmte das Premieren-Publikum auf den stimmungsvollen Film ein. In Rückblenden und vor allem in kurzen Statements von Assauers Wegbegleitern wurde ein Mensch mit Ecken und Kanten, mit Fehlern und Stärken, mit Mut und Leidenschaft lebendig, der auf Schalke eine Legende ist. 

Schon allein für Assauer muss es doch bald mal mit der Meisterschaft hinhauen. Immerhin haben wir mit dem Sieg gestern über Augsburg den zweiten Platz in der Tabelle sicher. Und deshalb haben wir zurecht am Freitagabend bei der Rückfahrt mit der 302 lauthals gesungen: "...die Nummer 1 im Pott sind wir..."

Die Teilnahme an der Champions League in der nächsten Saison ist auch gesichert und vielleicht muss bald auch der Schalke-Hit: "...wir schlugen Roda, wir schlugen Trabzon, ..." umgeschrieben werden. Sicher noch ein langer Weg und harte Arbeit; aber Träume sind doch was Schönes.

Sonntag, 29. April 2018

Mehr Glück als Verstand

Da wird doch der Hund inne Pfanne verrückt

Hat das Wünschen geholfen? Jedenfalls haben die Dortmunder heute auch nur Unentschieden gespielt, dadurch bleiben wir Zweiter! Soviel Dusel gibts doch garnicht.


 

Vorletztes Heimspiel

Vor dem Heimspiel gegen Mönchengladbach war gestern zum vorletzten Mal vor Saison-Ende Offene Kirche. Wir konnten wieder ca. 100 Gäste begrüßen. Die weiteste Anreise hatte eine Gruppe aus Graz. 


Das hier waren aber eindeutig die am besten gekleideten Besucher, eine Familie aus Gera, die sehr spannend erzählt hat, wie man denn in Gera zum Schalker werden kann. Dazu gehörten auch Bekehrungen von "Andersgläubigen".



Gestern sind wir erst richtig dazu gekommen, uns unsere Geburtstagskerze anzusehen. Ein echtes Kunstwerk, bei dem selbst feinste Details ausgearbeitet sind, zum Beispiel die Blumenkübel auf dem Kirchplatz: 



Auch das blauweiße Mobil machte auf dem Weg zur Arena Station bei uns und wir nutzten natürlich die Gelegenheit für ein Foto-Shooting!
Auffallend war gestern, dass mindestens 12-15 Gladbacher zu Besuch bei uns waren, friedlich vereint mit Schalkern (z.B. aus dem Westerwald). Für das Spiel hätten wir uns natürlich einen Sieg gewünscht; aber die Schalker machen es einfach (unnötig) spannend. Mehr als ein Unentschieden gönnen wir den Dortmundern heute gegen Bremen nicht, sonst ist es vorbei mit: " ...die Nr. 1 im Pott sind wir...".

Sonntag, 22. April 2018

Unser Geschenk für Pfarrer Mattauch

Auch wir haben unserem "Boss" ein Geschenk gemacht:



Dieses wetterfeste Metallschild soll zukünftig unsere Kirchenfassade schmücken. Schließlich haben viele Offene Kirchen ein eigenes Hinweisschild. Danke an die Firma "Eigenart" in der Uferstraße fürs Erstellen und Sponsern!


Samstag, 21. April 2018

Geburtstagsgeschenke

Kleine Nachlese zum Geburtstag

Wir, das Team Offene Kirche, haben am vergangenen Sonntag von Herrn Pfarrer Mattauch auch jede/r ein Geburtstagsgeschenk bekommen:


Diese Gelsenkirchen-Schalke-Tasse und diese Pin-Nadel haben wir geschenkt bekommen.

Die sechste Fürbitte aus dem Festgottesdienst zum fünften Geburtstag passt -wie ein Motto- gut zum Offene Kirche Schalke-Team:
"Fußball ist ein Wettkampf, der Energie und Kraft freisetzt.
Feuere Du uns an,
für Dich zu laufen und zu kämpfen,
dass wir am Ball bleiben und Dein Spiel gewinnen."

Bergbauspuren auf dem Kath. Altstadtfriedhof

Heute waren die JADE-Pilger mit der Expertin Frau Hildegard Schneiders auf dem Kath. Altstadtfriedhof. Frau Schneiders hat anhand der Grabsteine viele Gelsenkirchener Persönlichkeiten und die Stadtgeschichte wieder lebendig werden lassen.

Mich hat besonders ein Denkmal beeindruckt, dass an ein über 130 Jahre zurückliegendes Grubenunglück auf der Zeche Hibernia erinnert. Es ist das letzte von ursprünglich drei Grabmälern für die Opfer von Grubenunglücken allein auf diesem Friedhof. 



Die Inschrift lautet: "Den in treuer Erfüllung ihres Berufes 
am 8. Juni 1887 verunglückten Bergleuten gewidmet von der Hibernia&Shamrock Bergwerksgesellschaft."

Seitliche Tafeln führen die Namen aller 52 Verunglückten auf
(Details nachzulesen im Heft 14 des Heimatbundes Gelsenkirchen e.V.).

Im Zusammenhang mit den vielen Gräbern von Gelsenkirchener Honoratioren-Familien beschleicht einen dann doch ein Unbehagen, das Brecht in seinem Gedicht "Fragen eines lesenden Arbeiters" thematisiert: "... Wer baute das siebentägige Theben? ...Haben die Könige die Festbrocken herbeigeschleppt?....." Zumindest in dem oben abgebildeten Bergbau-Denkmal haben die meist namenlosen Arbeiter einen Platz mit ihrem Namen gefunden. 


Der Beruf des Bergmanns war ein hoch gefährlicher und krankmachender Beruf! Deshalb war den Menschen im Revier die Heilige Barbara so wichtig, die als Schutzpatronin der Bergleute angerufen wurde, von den Männern unter Tage in Gefahr und von den Familien über Tage, dass ihnen der Sohn, der Ehemann, der Vater, der Ernährer gesund erhalten bliebe.
Allein im Umkreis von 25 Kilometern rund um Schalke gibt es 18 St. Barbara-Kirchen. Das macht ihre überragende Bedeutung im Pott deutlich! 
(siehe dazu auch die Posts vom September 2017)


Freitag, 20. April 2018

Die schönste Wade von Schalke

Mal wieder schönen Themen zuwenden

Jetzt läßt er auch die zweite Wade verzieren: Oli4 hat sich dieses Mal das Barbara-Fenster als Vorlage für ein Tattoo ausgesucht. Die erste Wade mit dem Aloysius-Fenster ist zu bewundern im Blog-Beitrag von 07.02.2016!


Der Entwurf ist bereits gestochen!


 Das Barbara-Fenster ist die Vorlage!